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Anti-Mobbing und Gewaltprävention


Basis für ein positives Schulklima ist eine angenehme Lernatmosphäre, die sich durch Wertschätzung und respektvolles Verhalten auszeichnet. Sie ist unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.
Deshalb setzen wir bei unserem Anti-Mobbing-Konzept und der Gewaltprävention zunächst natürlich auf Aufklärung und das Entwickeln von Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Selbstbehauptung und Konfliktlösung. Unser Anliegen ist es, gegenseitige Wertschätzung, Respekt und Zivilcourage zu fördern.

Hierzu bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern zwei etablierte Präventionsprojekte (weitere Informationen siehe Flyer) an, die jedes Jahr durchgeführt werden:
• „Gemeinsam Klasse sein!“ – 5.Jahrgangsstufe
• „zammgrauft“ – 7.Jahrgangsstufe
Darüber hinaus finden weitere Vorträge und Aktionen zum Thema Mobbing und Cybermobbing statt.
Zudem setzen wir an der Jacob-Curio-Realschule Streitschlichter ein. Durch ihre Arbeit ermöglichen sie den persönlichen Fortschritt streitender Schüler und ein besseres Zusammenleben an der Schule.
Die Schüler aus der 8. Jahrgangsstufe werden von Frau Thauer in der Streitschlichtung ausgebildet. Aufgabe und Ziel der Streitschlichter ist, kleinere Auseinandersetzungen zwischen Schülern der 5.-8. Klassen gemeinsam mit den involvierten Schülern zu besprechen. Dafür nehmen sich die Streitschlichter Zeit, hören zu und bieten Raum zur sachlichen Aussprache. Die Streitschlichter sind objektiv, verschwiegen und helfen den Schülern dabei, die bestmögliche Lösung für beide zu finden. Streitschlichter fällen kein Urteil, sondern bieten durch Mediation einen geeigneten Raum zur Konfliktlösung.
Streitschlichter sind ausschließlich zuständig für kleinere Konflikte zwischen einzelnen Schülern. Sie sind nicht zuständig für Mobbingfälle.

 

Für die Intervention bei Mobbingfällen sind Frau Thauer und Frau Rott zuständig.
Schritte der Intervention:
• Bei Hinweis oder Verdacht auf Mobbing nehmen die Anti-Mobbingbeauftragten eine erste Einschätzung vor.
• Bei niedrigschwelligem Mobbing wird eine nicht-konfrontative Interventionsmethode, in der Regel die „Shared Concern Method“, angewendet. Dabei handelt es sich um einen lösungsorientierten Ansatz, der ohne Schuldzuweisung arbeitet.
• Bei fortgeschrittenem bzw. eskaliertem Mobbing erfolgt eine konfrontative Intervention.